Die Akte "Kaspersky" ...



Liebe Kunden und Freunde von PC-GANZ


Herzlichen Dank für Ihre vielen lieben Rückmeldungen auf meinen letzten newsletter. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Kurz vor den Sommerferien möchte ich mich nochmals bei Ihnen melden, denn ...


... als ob wir nicht gerade genug gebeutelt, drangsaliert und traumatisiert aus 2 Jahren Angst und Schrecken als Überlebende der Corona-Pandemie herausgekommen wären, geht es nun fröhlich weiter, und wir werden mit immer bedrohlicheren Konfliktherden bei Laune - oder besser an der Leine - gehalten.


Sicher haben Sie in der letzten Zeit auch schon davon gehört, dass man ja "dem Russen" an sich nicht mehr über den Weg trauen kann. Und so kam auch immer öfter die Frage an mich, wie man sich jetzt verhalten soll, weil ja auf so vielen Rechnern das - "vom Russen" entwickelte - Antivirenprogramm "Kaspersky" installiert ist. Meine lapidare Antwort auf diese Frage ist schon seit langem: "Das ist alles die gleiche Mafia...".


Zunächst also grosses, erleichtertes Aufatmen. Dann haben wir letztlich nicht wirklich etwas zu befürchten, denn an die Mafiamethoden aus den unterschiedlichsten Branchen wie Politik, Medien, Big Pharma, Big Data usw. haben wir uns ja schon lange gewöhnt und die bequemstmögliche Opferrolle eingenommen.


Wichtig ist es dann natürlich noch zu wissen, dass das Interesse eines Antivirenprogrammherstellers nicht darin liegt, dass es keine Viren mehr gibt. Denn somit wäre sein Produkt ja obsolet. Auch hier zum Glück Entwarnung auf der ganzen Linie. Die Antivirenbranche sorgt also weiterhin dafür, dass es Computerviren und -Schwachstellen geben wird, die sie dann - erfolgreich oder nicht - bekämpfen kann. Alles was wir tun müssen, ist es, uns für einen der vielen Anbieter zu entscheiden. Da nun also Kaspersky - dank erfolgreichem "Russen-bashing" - nicht mehr salonfähig ist, wird die Liste gleich viel überschaulicher:


- Norton - AVG - Panda - Avast - McAfee - G-Data

- Bitdefender - F-Secure - Bullguard - Trend Micro

- Eset - Malwarebytes - und viele weitere ...


Eine Auswahl an AV-Programmen ... Die "Russen-Bude" K. wurde aus Sicherheitsgründen unkenntlich gemacht ...

Jetzt aber die erste schlechte Nachricht. Denn wenn wir hier ehrlich mit uns selber und konsequent sein wollen, müssen wir genauer hinschauen. Russland wird also aktuell "gedisst" weil es - gemäss den aktuellen Medienmitteilungen - seit nunmehr über 100 Tagen einen militärischen Konflikt mit der Ukraine austrägt. Dabei ist "Seit über 100 Tagen" hier leicht untertrieben, denn der Krisen-Herd brennt bereits seit 2014. Warum haben wir also nicht schon damals alles russische, also "den Russen" im allgemeinen und im besonderen aus unserem sowieso schon bis zum Anschlag zugemüllten Gedächtnis gelöscht? Wie konnten wir es zulassen, dass die "Russen-Bude" Kaspersky absolut ungehindert auf unseren Computern "wüten" (BLICK-Jargon) konnte, ohne dass uns das auch nur im geringsten gestört hat? Die hochgeheime Schweizer Elite-Truppe "The Stümperlis" belegt in einem noch viel geheimeren Dossier, dass höchst wahrscheinlich mindestens 45% der Schweizer Personalcomputer am 19. Dezember 2016 Trump mit ihrer Stimme zum Wahlsieg verholfen haben. 2016 also "das Jahr der Schande" - um im BLICK-Jargon zu bleiben - für alle Kaspersky-Anwender?


Medienthemen 2014: Schon damals war "der gemeine Russe" Thema Nummer 1 ...

Mir kommt es aktuell so vor, als ob wir uns extrem bemühen, alle Kriege - Verzeihung - alle "humanitären Interventionen" der USA hingegen mit verkniffenen Augen so heftig wie möglich zu ignorieren. Wie Kinder, die das Monster im Schrank oder unterm Bett auf keinen Fall sehen wollen, wenn es sich denn zeigt.


Der Elefant im Raum ...

Wenn wir also konsequent sein wollen, dann müssen wir logischerweise nicht nur die Programme des "schändlichen Russen" von unseren geliebten Rechenkisten löschen, sondern auch den US-amerikanischen Produkten den Zugang zu unseren Computern verweigern. Und dabei auch noch gleich alle Mitglieder des in US-Abhängigkeit stehenden Angriffsbündnisses NATO mit ausschliessen. Damit wird die Liste dann endlich so richtig übersichtlich, da auch bald F-Secure, welches unter anderem die Swisscom für ihre Kunden nutzt, als finnisches NATO-Produkt nicht mehr vertretbar sein wird.


Aber genug der Schwurbeleien.


Sie sehen selber wie lächerlich dieser Weg ist. Auf der Welt gibt es zum Glück nicht nur USA und NATO, sondern da sind noch ein Haufen anderer Staaten, die diesen Sanktionsirrsinn nicht mitmachen und der auf Dauer eher Europa schwächt und auf's Abstellgleis schieben wird als das sanktionierte Russland. Auch die mit Russland in der Vereinigung BRICS verbündeten Staaten sind nicht gerade Hinterbänkler und wehren sich seit bald 20 Jahren gemeinsam und erfolgreich gegen die schädliche Geopolitik der USA. Und ganz regional gedacht: Gerade die Bewohner von Kreuzlingen und Tägerwilen sollten an einer Befriedung resp. Deeskalation des Ukraine-Konflikts interessiert sein. Ich bin überzeugt, dass die Standorte der Firma "GENERAL DYNAMICS European Land Systems" schon seit langem auf den Raketenkarten "des gemeinen Russen" als Ziele eingetragen sind.


Na ja, lassen wir's drauf ankommen. Es wird mit Sicherheit eine Bombenstimmung geben in den Luftschutzkellern.


Ich wünsche Ihnen allen friedliche und sonnige Sommerferien!


Viele Grüsse!

PC-GANZ claus rolff



PS: Es bleibt noch die Frage zu klären, welches denn nun das zur Zeit konfliktfreiste Antivirenprogramm auf dem Markt ist. Ich empfehle "Maximum Security" der japanischen Firma TREND MICRO. Für den Schutz von zum Beispiel 3 Computern über 3 Jahre zahlen Sie bei PC-GANZ nur 89.- CHF (zzgl. 30.- CHF Installation bei Bedarf). Sagen Sie bei Fragen einfach Bescheid ...




PPS: Wenn Sie bis hierher gelesen haben, möchte ich mich bei Ihnen mit einer einjährigen Lizenz für TREND MICRO Maximum Security für einen Computer bedanken (inkl. Installation im Wert von 69.- CHF). Die ersten 5 LeserInnen, die sich bei mir melden, sind dabei. Ich freue mich ...


499 Ansichten6 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen